Viktor Hess und die Entdeckung der Kosmischen Strahung
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V.F. Hess - Einige Lebensdaten

 

8.   Einige Lebensdaten

8.1   Viktor Franz Hess

geboren: 24.06.1883 in Schloss Waldstein bei Peggau, Steiermark
gestorben:17.12.1964 in Mt. Vernon, New York

8.1.1   Familie, Kindheit und Ausbildung

Viktor Hess an seinem Schreibtisch

On what can we now place our hopes of solving the many riddles which still exist - Viktor Franz Hess in seiner Nobel Lecture

Viktor Franz Hess wurde am 24. Juni 1883 im idyllischen Schloss Waldstein bei Peggau in der österreichischen Steiermark um ein Uhr morgens geboren. Sein Vater Vinzenz war Förster und stand im Dienste des Schlossherren, dem Prinzen Moritz Öttinger-Wallenstein. Viktors Mutter war Serafine Edle von Grossbauer-Waldstätt.

In den Jahren 1893 bis 1901 absolvierte der junge Steirer seine Schulbildung am Gymnasium in Graz. Seine Begabung und sein Eifer machten sich schon in der Schule bemerkbar, und so lauteten seine sämtlichen Beurteilungen “Sehr Gut”.

In jungen Jahren hatte Viktor Hess die Gelegenheit, einen Blitz dabei zu beobachten, wie er in den Turm des Schlosses fuhr, in dem er wohnte. Seither war Viktor von den Phänomenen der atmosphärischen Elektrizität fasziniert.

In den Jahren von 1901 bis 1905 studierte Viktor Hess daher an der Universität in Graz Physik. Wertvollste Anregungen erhielt er dabei von seinem Professor Leopold von Pfaundler, bei dem er auch seine Doktorarbeit verfasste.

1906 hatte er die besondere Ehre, “sub auspiciis imperatoris” (daher unter Anwesenheit des Kaisers Franz Joseph höchst persönlich) zu promovieren, da es ihm geglückt war, auch alle Prüfungen während der Studienzeit mit der Note “ausgezeichnet” abzulegen.

Damit hatte Viktor Hess seine Ausbildung mit allen erdenk- und erreichbaren Ehren abgeschlossen. Für ihn ging es nun daran, seine akademische Karriere zu planen.

Leopold Pfaundler

Leopold Pfaundler machte sich einen Namen als Erfinder der Wellenmaschinen und war außerdem ein begeisterter Amateurphotograph. Seit seiner Erhebung in den Adelsstand am 10. August 1910 führte er das Prädikat von Hadermur.

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