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In den folgenden Jahren unternahm Viktor Hess zehn Forschungsfahrten mit dem Fesselballon, zwei davon 1911, sieben 1912 und eine letzte Fahrt im Jahre 1913. Den größten Teil seiner Messwerte erhielt Hess in einer Höhe von 400 m bis 1200 m über der Erdoberfläche. Die größte Höhe, die er insgesamt erreichte, lag bei 5350 m.
Die Ergebnisse seiner Arbeit zeigten deutlich, dass die ionisierende Strahlung anfangs mit zunehmender Höhe leicht abnimmt, aber ab einigen 100 Metern über der Erdoberfläche wieder an Intensität gewinnt. In seiner Interpretation der Ergebnisse hielt sich Hess eng an Theodor Wulf, indem er sie durch die Annahme einer neuen, bis dahin unbekannten Strahlung erklärte, die ihren Ursprung im Weltraum haben musste.
Eine Fahrt am 17. April 1912 während einer Sonnenfinsternis zeigte, dass die Sonne als Quelle dieser neuen, geheimnisvollen Strahlung nicht in Frage kam, da die Strahlungintensität durch die Abdeckung durch den Mond nicht beeinflusst wurde.
Viktor Hess blieb sein ganzes Leben lang von einer tiefen Begeisterung für die solchermaßen von ihm entdeckten Kosmischen Strahlung beseelt. So richtete er unter anderem auf verschiedensten Berggipfeln dauernde Beobachtungsstationen ein, unter anderem am Hochobir in Kärnten, am Sonnblick im Land Salzburg und am Hafelekar bei Innsbruck.
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Viktor Hess fuhr noch selbst im Ballon mit, wenn es ans Messen ging. Der Amerikaner Robert Millikan entwickelte automatisierte, selbstregistrierende Messgeräte, die die Anwesenheit eines Experimentators entbehrlich machten. Dadurch konnten mit dem Ballon Messungen selbst bis in die Stratosphäre hinauf durchgeführt werden.
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