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Franz Serafin Exner war für die Ausarbeitung der Pläne für das im Jahre 1910 gegründete Institut für Radiumforschung zuständig, in dem Viktor Franz Hess die schönsten Jahre seines Lebens verbringen würde.
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Im März des Jahres 1909 stellte Viktor Hess einen Habilitationsantrag, um Dozent für Physik an der Wiener philosophischen Fakultät zu werden. In der zuständigen Kommission saßen die Professoren Exner, Hasenöhrl, Hepperger, Höfler, Jodl, Lang und Wirtinger. Im Mai 1909 wurde das Gesuch zurückgewiesen. Franz Exner meinte, dass Hess’ Arbeiten durchaus solide und fleißig gearbeitet seien, im ganzen aber nicht bedeutend wären. Wirtingers Einwand, dass andere Professoren auch nicht mehr hätten, konnte die anderen Mitglieder der Kommission nicht überzeugen.
1910 versuchte Viktor Hess einen zweiten Anlauf, und dieses Mal gelang es, Viktor Hess wurde habilitiert und konnte Dozent werden. Franz Exner fügte hinzu:
Die Arbeiten sind durchaus streng wissenschaftlich und mit großer Sorgfalt ausgeführt, aber es soll nicht verschwiegen werden, dass das Gebiet, auf welches dieselben sich beziehen, ein relativ eingeschränktes ist, im wesentlichen das der Radioaktivität, allerdings ein Gebiet, das gerade jetzt von besonderer Aktualität ist; auch muss berücksichtigt werden, dass gegenwärtig, bei der allgemein intensiven Betätigung auf experimentellem Gebiete, es für den Anfänger kaum möglich ist, anders ersprießliches zu leisten, als durch Konzentration auf ein Gebiet.
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